Das Wichtigste im Überblick
- Verstauen Sie Ihr Telefon sicher in einer Tasche, bevor Sie auf das Schneemobil steigen. Die Guides halten für geplante Fotomomente auf dem Gletscher an.
- Tragen Sie Ihre Korrekturbrille unter dem Helmvisier, damit Sie auf dem Eis klar sehen. Der Helm bietet vollständigen Schutz und hält zugleich die Korrekturgläser an ihrem Platz.
- Eine Sonnenbrille reduziert die Blendung durch den weißen Schnee und das Eis. Tragen Sie sie bequem in Ihrem Helm, um Ihre Augen während der vollen Stunde auf Langjökull zu schützen.
- Arktische Temperaturen entladen Akkus schnell. Nehmen Sie eine Ersatzstromquelle mit oder bewahren Sie Ihr Gerät vor und nach der Fahrt nah am Körper auf, damit der Akku geladen bleibt.
- Nehmen Sie die Skibrille zwischen den Stopps kurz ab, damit Feuchtigkeit verdunsten kann. Antibeschlagmittel und eine gute Belüftung des Helms helfen Ihnen, während der gesamten Fahrt klare Sicht zu behalten.
Ihre Kamera auf dem Schneemobil mitnehmen
Während der Fahrt können Sie ein Telefon oder eine Kamera in Ihrer Tasche mitnehmen, doch die Bewegung bei hoher Geschwindigkeit über Eis und Schnee macht eine sichere Befestigung wichtig. Lose Gegenstände verrutschen bei jeder Kurve und Bodenwelle, wodurch sie beschädigt werden oder verloren gehen können. Nutzen Sie eine Innentasche der Jacke mit Reißverschluss oder Druckknopf, oder befestigen Sie Ihr Telefon mit einer kurzen Kordel an Ihrem Gürtel, damit es griffbereit bleibt, aber nicht herunterfallen kann. Wenn Sie eine größere Kamera mitnehmen, verteilt ein Brustgurt das Gewicht gleichmäßig und hält beide Hände frei, damit Sie auf dem Fahrzeug das Gleichgewicht halten können.
Die einstündige Schneemobilfahrt führt Sie über die offene Eiskappe des Langjökull, wo das Gelände relativ eben, aber nie völlig ruhig ist. Mit Handschuhen ist die Bedienung des Bildschirms schwierig, planen Sie Ihre Aufnahmen daher vor der Fahrt, statt bei hoher Geschwindigkeit an den Einstellungen herumzuhantieren. Viele Fahrer finden eine am Helm befestigte GoPro oder Actionkamera einfacher als ein Handgerät, da sie die Fahrt aufzeichnet, ohne dass Sie etwas festhalten müssen.
Fotostopps auf dem Gletscher
Ja, die Tour beinhaltet speziell für Fotos vorgesehene Pausen. Ihr Guide bringt die Gruppe zu malerischen Punkten, an denen Sie sicher absteigen, Ihren Helm abnehmen und Aufnahmen ohne die Vibrationen und Bewegungen der Fahrt gestalten können. Bei diesen Stopps können Sie die Größe der Eiskappe, die umliegenden Berge und die besondere Lichtqualität festhalten, die den Langjökull auszeichnet. Der Guide kennt die Landschaft und kann Ihnen die besten Blickwinkel zeigen und erklären, was Sie tatsächlich über die weiße Weite hinweg sehen.
Je nach Bedingungen und Tempo der Gruppe stehen Ihnen an jedem Stopp mehrere Minuten zur Verfügung. Jetzt können Sie Ihre Kameraeinstellungen prüfen, die Belichtung an die helle Schneereflexion anpassen und sich Zeit nehmen. Das Wissen Ihres Guides über die Eiskappe und die lokale Geografie liefert Kontext, der Ihren Bildern später beim Betrachten noch mehr Bedeutung verleiht.
Den Moment festhalten: Fotostopp in der weißen Weite von Langjökull
Fotografie durch den Guide und Teilen der Bilder
Während der Fahrt konzentriert sich Ihr Guide auf Sicherheit und Navigation, nicht darauf, als Fotograf zu arbeiten. Wenn Sie fragen, können Guides jedoch Tipps zu Bildgestaltung und Kameraeinstellungen geben, und sie kennen die Landschaft gut genug, um Ihnen geeignete Motive vorzuschlagen. Wenn Sie möchten, dass jemand Sie auf dem Gletscher fotografiert, fragen Sie Ihren Guide zu Beginn der Tour; möglicherweise kann er Ihnen bei einem Fotostopp helfen oder sich mit anderen Guides in der Gruppe abstimmen.
Die Tour selbst bietet viele Fotogelegenheiten, doch die Hauptverantwortung dafür, Ihr Erlebnis festzuhalten, liegt bei Ihnen und den Mitgliedern Ihrer Gruppe. Kommen Sie darauf vorbereitet, Fotos zu machen, oder bringen Sie jemanden aus Ihrer Reisegruppe mit, der gern fotografiert. Viele Besucher stellen fest, dass ihre Verbindung zur Landschaft noch intensiver wird, wenn sie hinter der Kamera stehen.
Kälte und Kamerabatterien
Dass sich Batterien bei extremer Kälte schneller entladen, ist eine Tatsache und geschieht schneller, als Sie erwarten. Der Langjökull liegt in großer Höhe, wo die Temperaturen oft weit unter dem Gefrierpunkt liegen, und die Fahrt von Husafell steigt stetig an, während der Super Jeep zum Gletscher hinauffährt. Ein vollständig geladener Telefonakku kann bei zwei Stunden in Temperaturen unter minus 10 Celsius 20 bis 40 Prozent seiner Kapazität verlieren. Ein Kameraakku entlädt sich noch schneller, insbesondere wenn Sie unter diesen Bedingungen häufig fotografieren.
Nehmen Sie eine vollständig geladene Powerbank oder Ersatzakkus für die Kamera in einer Innentasche mit, wo Ihre Körperwärme die Entladung verlangsamt. Halten Sie Ihr Telefon oder Ihre Kamera möglichst nah am Körper, statt sie dem Wind auszusetzen. Wenn sich Ihr Gerät wegen der Kälte ausschaltet, startet es oft wieder, sobald es sich in Innenräumen erwärmt; der Akku ist nicht beschädigt, sondern nur vorübergehend nicht nutzbar. Planen Sie Ihre wichtigsten Aufnahmen für den Beginn der Fahrt, wenn die Akkus noch voll sind.





























GoPro-Befestigung auf Schneemobilen
GoPro und ähnliche Actionkameras können mit zugelassenen Halterungen am Schneemobilhelm oder am Körper befestigt werden, und viele Fahrer nutzen dies, um die Fahrt aus der Ich-Perspektive festzuhalten. Die Standard-Helmhalterung funktioniert gut und lässt Ihre Hände vollständig frei. Fragen Sie Ihren Guide jedoch zu Beginn, welche Befestigungspositionen an den jeweiligen Fahrzeugen zulässig sind; Veranstalter haben Regeln dafür, wo externe Geräte angebracht werden dürfen, damit sie weder die Sicht beeinträchtigen noch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Eine am Helm befestigte Kamera zeichnet auch Motorgeräusche und Wind auf, was bei der Wiedergabe laut sein kann. Brusthalterungen oder Kinnhalterungen am Helm sind Alternativen, sofern die Kinnhalterung weder den Abschluss Ihres Helms noch Ihre Fähigkeit beeinträchtigt, den Kopf zu drehen. Nehmen Sie Ersatzspeicherkarten und einen geladenen Akku oder eine Powerbank mit, da die Kälte diese Geräte ebenso entlädt wie Telefone und Kameras.
Drohnen und Luftraum über dem Gletscher
Drohnenflüge über dem Langjökull erfordern spezielle Genehmigungen und sind während laufender Touren nicht erlaubt. Der Gletscher liegt im Luftraum von Iceland, wo Vorschriften für unbemannte Luftfahrzeuge gelten, und private Betreiber sind nicht berechtigt, Drohnen über laufenden touristischen Aktivitäten fliegen zu lassen. Wenn Sie Luftaufnahmen der Eiskappe wünschen, kontaktieren Sie den Veranstalter im Voraus und fragen Sie, ob er einen lizenzierten Drohnenflug unabhängig vom Schneemobilerlebnis der Gruppe organisieren kann.
Die Civil Aviation Authority von Iceland hat strenge Regeln dazu, wo und wann Drohnen eingesetzt werden dürfen. Das Fliegen einer nicht genehmigten Drohne über dem Langjökull oder in der Nähe von fahrenden Schneemobilen verursacht Sicherheits- und Rechtsprobleme. Lassen Sie die Drohne zu Hause oder planen Sie eine separate lizenzierte Lufttour, wenn Ihnen diese Perspektive wichtig ist.
Skibrillen, Visiere und klare Sicht bei Kälte
Beschlagen entsteht, wenn warmer Atem und Körperwärme auf die kalte Scheibe Ihrer Skibrille oder Ihres Helmvisiers treffen. Die klassische Lösung besteht darin, das Visier einen Spalt zu öffnen, damit Luft über die Scheibe zirkuliert und sich keine Feuchtigkeit absetzt. Viele Fahrer tragen vor Tourbeginn auch eine Antibeschlagbeschichtung oder ein Antibeschlagspray auf ihre Skibrille auf. Suchen Sie nach Produkten aus Ski- und Wintersportgeschäften und wenden Sie diese am Vorabend gemäß den Produktanweisungen an, damit sie richtig einwirken können.
Eine Korrekturbrille unter dem Helm funktioniert problemlos, solange im Helm genügend Platz für Brille und Kopf ist. Standard-Schneemobilhelme bieten Platz für Brillen. Nehmen Sie dennoch ein Mikrofasertuch oder ein kleines trockenes Tuch in einer Innentasche mit, damit Sie Ihre Gläser bei Fotostopps abwischen können, falls sie doch beschlagen. Bewahren Sie das Tuch dicht am Körper auf, damit es trocken bleibt und durch die Wärme nicht feucht wird. Eine Sonnenbrille ist während der Fahrt nützlich, da Schnee intensives Licht reflektiert und die Blendung Ihre Augen selbst bei bedecktem Himmel belasten kann. Eine hochwertige Gletscherbrille mit UV-Schutz verringert die Ermüdung und hilft Ihnen, Oberflächenstrukturen und Hindernisse auf dem Eis besser zu erkennen.
